Polen 2012

Krakau

 

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Start der Stadtbesichtigung (Most Kladka Ojca Bernatka)

 

Weichsel (Wisła)

Die Weichsel fließt immerhin 30 Kilometer durch die alte Hauptstadt Polens. Hier ist der berühmteste Fluss Polens jedoch noch ein relativ schmaler Strom.

 

Die Wisła  wird aufgrund ihrer geringen Tiefe meist nur von Ausflugsbooten und kleineren Frachtschiffen befahren.

     

 

Schwimmendes Restaurant auf der Wisła    Burg Wawel (Zamek na Wawelu)

Wie in vielen anderen Großstädten wird auch in Krakau die Flusspromenade zur Erholung genutzt. Es gibt breite Wege für Fußgänger und auch einen eigenen Radfahrerstreifen, sowie "schwimmende" Gastronomiebetriebe.

 

Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau. Die Burganlage liegt auf einem Hügel 228 m über dem Meeresspiegel am Ufer der Weichsel. Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist sie Weltkulturerbe.

     

 

 Burg Wawel (Zamek na Wawelu)   Bernhardinerkirche (Kosciol oo.Bernardynow)

Seit dem frühen Mittelalter befand sich an dieser Stelle eine Burg. Die Bebauung zeugt von einer über 1000–jährigen Baugeschichte. Dabei finden sich Merkmale aus aus vielen Epochen, wie der Romanik und der Gotik, aber auch aus der Zeit der  Renaissance und des Barock.

 

Bernhardinerkirche (Kościół Bernardynów) ist eine Kirche im Barockstil, die 1659 bis 1680 errichtet wurde. Angeschlossen ist das Kloster der Bernhardiner. Die Kirche ist auch gut vom Ufer der Weichsel zu sehen. Wer Barock mag, sollte auch den Kircheninnenraum besuchen.

     

 

Wawel Kathedrale (Katedra na Wawelu)   Innenhof  Wawel

Nach 1300 initiierte Bischof Nanker den Bau einer gotischen Kathedrale. Da Krakau bis 1609 Polens Hauptstadt war und am Wawelhügel das Königsschloss stand, diente die Kathedrale zugleich als Hofkirche, und in der Gruft wurden Polens Könige bestattet.

 

Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige von Polen. Am Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die gotische Burg umgebaut. Das neue Schloss wurde zu einer der prächtigsten Residenzen in Europa. Die Innenausstattung war eine der aufwendigsten der damaligen Zeit. 

     

 

In der Altstadt

 

Marienkirche am Hautmarkt (Kościół Mariacki)

Die Altstadt von Krakau, auch als das "polnische Florenz tituliert", stammt aus dem 13. Jahrhundert. Historische Gassen und Gebäude reihen sich rechtwinklig um den zentralen Marktplatz Rynek Glówny. In einer knappen halben Stunde kann man den Kern Krakaus durchqueren.

 

An Stelle eines romanischen Kirchengebäudes wurde am Ende des 13. bis zum Beginn des 15. Jahrhundert, als klassisches Beispiel polnischer gotischer Architektur, die Kirche der heiligen Magd Maria an der nordöstlichen Ecke des Marktplatzes errichtet.

     

 

Der Hauptplatz (Rynek Główny)

 

Tuchhallen (Sukiennice)

Die Krakauer Tuchhallen (Sukiennice) befinden sich in der Mitte des Hauptmarktes  (Rynek Główny) und sind eines der schönsten Beispiele der Renaissance-Architektur in Mitteleuropa. Sie wurden schon im Mittelalter von König Kasimir dem Großen errichtet. Im Jahr 1555 fiel dann auch der gotische Bau Flammen zum Opfer.
  Erst in den Jahren 1875 - 1878 wurden die Tuchhallen gründlich umgebaut. An den Längsseiten wurden neugotische Arkaden angefügt. Im Obergeschoss entstanden Ausstellungsräume, wo das Krakauer Nationalmuseum seinen ersten Standort einrichtete.
     

 

Hauptmarkt (Rynek Główny) mit den Tuchhallen (Sukiennice)

 

Ende der Stadtbesichtigung (Most Kladka Ojca Bernatka)        

Neben den Tuchhallen wurde im September 2010 ein neues, unterirdisches Museum eröffnet. Die archäologischen Ausgrabungen am Marktplatz  zeigten Wände verschollener Bauten aus dem Mittelalter. Statt sie wieder zu verschütten, wurden sie für Besucher zugänglich gemacht.

 

11 Brücken überspannen die Weichsel im Stadtgebiet von Krakau, davon 2 für  Fußgeher und Radfahrer, die modernste davon ist die Most Kladka Ojca Bernatka, sowie 3 Eisenbahnbrücken. Hier endet auch abends der kurze Spaziergang durch die Altstadt Krakaus.