Gahns - Überschreitung

(Der lange Weg von Gloggnitz zum Friedrich Hallerhaus)

 

Gloggnitz mit Silbersberg, Gahns und Hochschneeberg

 

Das erste Highlight dieser Wanderung ist die Wegfindung ab Bahnhof. Vom Bahnhof Gloggnitz zuerst durch die Unterführung und danach gleich  links im spitzen Winkel auf der anderen Seite der Bahn entlang zurück bis zur ersten Querstraße. Dort rechts hinauf zum Siedlungsrand. Links einige Meter, bei einem kleinen Gässchen zwischen zwei Grundstücken (erste blassrote Markierung) wieder rechts. Nach wenigen Metern nochmals rechts, dann ist der bereits  deutlich markierte, sogar mit Handlauf ausgestattete Steig hinauf Richtung Silbersberg erreicht.

 

Aufstieg zum Silbersberg (Heinrichshöhe 716 m)

 

Auf diesem Steig gewinnt man in einigen Kehren rasch an Höhe. Vorbei an einem Gehöft und über eine Wiese kommt man zu einer Weggabelung. Hier gibt es auch bereits deutliche Markierungen und Wegweiser. Der schönere Weg führt geradeaus über den Silbersberg, aber auch eine Umgehung über die Forstraße ist möglich.

 

Tiefblick zum Schloss Gloggnitz

 

Vom Weg über den Silbersberg hat man einen wunderbaren Tiefblick auf Gloggnitz, die Schwarza und zum Schloss Gloggnitz, wo auch der Bahnwanderweg endet.

 

Im Abstieg vom Silbersberg (Heinrichshöhe 716 m)

 

Nach Überschreitung der sanften, bewaldeten Kuppe des Silbersberg geht es sanft abwärts, vorbei an einer Raststelle und einem Gedenkstein,  zur gleichnamigen Siedlung "Silbersberg".

 

Markante Schneise der Hochspannungsleitung

 

Bevor man auf die von rechts kommende Forststraße, die den Silbersberg umgeht, kommt, kreuzt man die markante, von Schlöglmühl heraufziehende Schneise der Hochspannungsleitung, die auch aus dem Schwarzatal deutlich sichtbar ist. Bei der nächsten Straßenkreuzung, wo eine Bank unter einem Baum bei einer kleinen Kapelle zum Rasten einlädt, hält man sich rechts. Dann zweigt links ein markierter Güterweg ab in Richtung "Auf der Wiese".

 

"Auf der Wiese"

 

Hier in der Siedlung "Auf der Wiese" gibt es zwei Möglichkeiten (Gaststätten) einzukehren und den Flüssigkeitshaushalt vor der nächsten längeren und vor allem steileren Etappe zu stabilisieren. Bei der Kreuzung zuerst Richtung Prigglitz, dann links, entsprechend der Wegweiser, hinauf zum Waldrand.

 

Gahns

 

Der Anstieg über den Schwarzenberg in Richtung Waldburgangerhütte ist gut markiert und mit entsprechenden Wegweisern ausgestattet. Er führt bisweilen steil bergauf, an den steilen Südhängen des Schwarzenbergs entlang und zuletzt wieder hinunter zur Waldburgangerhütte.

 
Waldburgangerhütte
 

Nach dem Abstieg vom Schwarzenberg ist man bald bei der Schöberlwarte und der Waldburgangerhütte am oberen Ende der Bodenwiese. Diese Hütte ist leider nur in der Sommersaison an Wochenenden und Feiertagen geöffnet:

Waldburg-Anger-Hütte 1182 m.

Bewirtschaftet 1.5.-26.10. Sa/So/Feiertag. 8 Betten 15 Lager Tel.-Tal: 02630/36328

Wenn sie geschlossen ist, gibt es auf der Bodenwiese beim "Hoida Hias" noch eine Möglichkeit sich zu stärken, bevor der Forststraßenlauf beginnt.

 
Die Halterhütte - Bodenwiese
 

Beim "Hoida Hias" auf der Bodenwiese endet der erste Teil dieser Weiterwanderung auf Waldwegen bzw. Steigen. Ab hier ist man auf die Benützung von Forststraßen angewiesen, um hinüber zum Friedrich Hallerhaus zu kommen. Von der Halterhütte quert man die Bodenwiese und verfolgt die Forststraße bis zum Alpleck, wo man sich links haltend zum Friedrich-Haller Haus hinüberkämpft. Auch die untere Forststraße über die Lakabodenhütte ist eine Möglichkeit. Weitere Zu- bzw. Anstiege zum Friedrich-Haller Haus und dessen Vorzüge sind unter den Gahnsseiten im Menüpunkt Schneeberg beschrieben.

Die gesamte Überschreitung vom Bahnhof Gloggnitz bis zum Friedrich Hallerhaus auf der Knofeleben ist etwa 17 Kilometer lang, dauert 4,5 bis 6 Stunden und hat mehr als 1000 Hm. Stützpunkte, d. h. Einkehrmöglichkeiten, gibt es "Auf der Wiese" (zwei Gaststätten), dann erst wieder bei der Waldburgangerhütte (nur in der Hauptsaison an Wochenenden) und der Halterhütte im Zentrum der Bodenwiese (bei Almbetrieb). Der kulinarische Höhepunkt, das Hallerhaus, ist die letzte Einkehrmöglichkeit vor dem Bahnhofsbuffet Payerbach. Als Abstiegsvariante ist die Eng hinunter zum Bhf. Payerbach (ca. 1,5 Stunden) zu empfehlen und die Rückfahrt per Bahn nach Gloggnitz.

Viel Spass!

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