Dürre Wand (NÖ)

Gauermannhütte am Plattenstein (1154 m)

Der östliche Teil der Wand im Gebiet von Miesenbach

Der kürzeste Weg zur Gauermannhütte

 

Haselgraben
 

Von Wöllersdorf oder aus Richtung Gutenstein kommend, oder von Puchberg über den"Ascher", wenige Kilometer südlich von Miesenbach (Börsenhof) zweigt eine kleine asphaltierte Straße in das Haselbachtal ab. Am Ende dieser Straße gibt es bei einem Gehöft einige Parkplätze in der Nähe der abzweigenden Forststraße, auch eine bezeichnete "Wiese zum Parken".

 
Am Kamm
 

Über diese Forststraße (Markierung) hinauf zu den Wiesen zwischen Haselbauer und Schwaighofer. Die linke Markierung führt etwas eintönig, wenn auch schneller, über einen breiten Waldweg hinauf zum SW Kamm und zur Hütte. Rechts beim Schwaighofer vorbei kann man zum NO Kamm aufsteigen und am Sattel dann links wesentlich schöner über einen kleinen Steig zum Gipfel gelangen.

 
Plattenstein (1154 m)
 

Die Gauermannhütte knapp unterhalb des Plattensteins ist eine sehr gemütliche Hütte (bitte Öffnungszeiten beachten!) Sie hat auch eine sehr gute Verpflegung und eine nette Hüttenbetreuung. Die Aussicht an schönen Tagen ist in alle Richtungen großartig. Die Dauer des Anstiegs ab Parkplatz beläuft sich je nach Route und Gehtempo von 50 bis 70 Minuten.

 
Kamm Richtung SW (Schneeberg)
 

Über den SW Kamm kann man über Katharinenschlag, das Öhlerschutzhaus, Öhler und Schober und über die Mamauwiese bis hinüber zum Fadensattel am Schneeberg wandern. Diese Weitwanderung kann auch noch beliebig erweitert werden. In der anderen Richtung über Scheuchenstein erreicht man den Zugang zur Hohen Wand und auch zur Kleinen Klause.

 
Gauermannhütte
 

Friedrich Gauermann, nach dem die Schutzhütte benannt wurde, erblickte am 20. September 1807 im niederösterreichischen Miesenbach  (Scheuchenstein)  das Licht der Welt. Er galt als ein sehr populärer Landschaftsmaler der Biedermeier-Zeit. Gauermann studierte seine Motive in freier Natur. Besonders seine Tierdarstellungen und Zeichnungen von Felsstrukturen machten ihn berühmt.

 
Kamm Richtung NO (Ungerberg - Miesenbach)
 

Die Dürre Wand zeigt vor allem auf der Nordseite ihr rauheres Gesicht. Im Gegensatz zur Hohen Wand gibt es zwar keine durchgehenden Wandbildungen, die Abbrüche sind jedoch nicht zu unterschätzen. Vor allem am NO Grat kommt man überraschend direkt an hohe Abbrüche heran und mit Kindern und Hunden, sowie bei feuchten Verhältnissen ist Vorsicht geboten.

 
Am NO Kamm
 

Die Dürre Wand ist ein Höhenzug in Niederösterreich und gehört topographisch gesehen zu den Gutensteiner Alpen. Die Wand erstreckt sich von Miesenbach in Richtung SW bis zum Schneeberg. Die Dürre Wand ist ein felsendurchsetzter Bergkamm mit Almen, Wäldern und Wasserfällen. Im Unterschied zur östlich benachbarten Hochebene der Hohen Wand gipfelt sie in einem schmalen Grat, über den ein aussichtsreicher Wanderweg führt.

 
Blick zum Sattel (NO Kamm)
 

Direkt am Kamm der Dürren Wand  östlich des Plattensteins  liegt die Tablerhöhle. Das Erzloch ist eine Schachthöhle östlich des Öhlerschutzhauses.  Die höchsten Erhebungen sind der Katharinenschlag (1.222 m ), der Schober (1.213 m ), der Öhler (1.183 m ) und der Plattenstein (1.154 m).

 

Österreichische       Karte

Auf das Amap online Symbol klicken! Nach Eingabe eines geographischen Namens kann die dazugehörige Österreichische Karte in verschiedenen Maßstäben abgerufen werden.

Zurück                                  Drucken