Kaarlhütte - Kreuzschober (1410 m)

(Schitour)

Die Kaarlhütte und der Kreuzschober sind von Wien aus über Mürzzuschlag recht schnell erreichbar. Ich habe hier schon einige traumhafte Touren erlebt, bei Sonnenschein, tiefem Pulver oder bestem Firn, jedoch haben die Kaarlhütte und der Kreuzschober noch weitere Vorzüge. Im Hochwinter bei allgemein akuter Lawinengefahr in den benachbarten Wiener Hausbergen, bei Sturm oder wenig Schnee, ist es ein ideales Ausweichziel. Auf der vor vielen Jahren eingerichteten, jetzt schon zum Teil verwachsenen FIS B Strecke, ist man größtenteils windgeschützt, Schneebrettgefahr ist kaum gegeben, die Wiesenhänge sind auch bei wenig Schnee befahrbar, und gerade bei Schlechtwetter (wie bei dieser Phototour im schneearmen Winter 06/07)) ist durch die gastliche Kaarlhütte ein heimeliger Stützpunkt gegeben. Diese Tour ist vor allem auch für Anfänger sehr geeignet.

Gehöft Hofbauer

 

   

Im Graben

     

Von Mürzzuschlag in Richtung Neuberg. 200 m nach dem Ortsende links über die Mürzbrücke, dann Querung der alten Bahntrasse und leicht ansteigend links hinauf zum Gehöft Hofbauer. Ein großer, vom Schnee geräumter Parkplatz ist der Ausgangspunkt der Tour.

 

Nachdem  man die Parkgebühr (derzeit €1,50) in eine der aufgehängten Dosen eingeworfen hat, geht es schon von hier zuerst auf der Forststraße bis zu einer Gabelung, dort zuerst gerade den Graben aufwärts und dann rechts hinauf zum Gehöft Seppbauer.

     

Seppbauer

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Alte Liftschneise

     

Ab dem Seppbauer beginnt die erste große, freie Wiese, die man zuerst am oberen Rand ausgeht, in weiterer Folge werden dann  weitere Wiesen überquert. Da die Tour nahezu immer gut gespurt ist, ist der Ausstiegsweg kaum zu verfehlen.

 

Nach der letzten großen Wiese links über einen leicht ansteigenden Schlag zu sog. "Schnoashütte", wo dann rechts die alte Liftschneise hinaufzieht. Noch ist auch die alte Lifthütte  und ein Schleppbügel zu sehen.

     

 

Flachstück zur Kaarlhütte

 

Kaarlhütte

     

Nach diesem, dem steilsten Teil der Abfahrt, geht es dann eher bequem weiter. Zuerst kurz auf einer Forststraße, dann auf einem engeren Waldweg erreicht man bald eine Lichtung, das "Kaarl", und kann schon hinüber zur Kaarlhütte queren, oder auch gleich geradeaus zum Gipfel aufsteigen (10-15 Min. ab Hütte).

 

Diese zwar kleine, aber sehr urige Hütte (Öffnungszeiten beachten: siehe Kaarlhütte) bietet allerlei Stärkungen und Erfrischungen, legendär ist aber der Schweinsbraten. Oft kann man schon Minuten vor der Hütte den Knoblauchgeruch wahrnehmen. Es lohnt sich einzukehren!

     

 

Die Gipfelschneise   Kreuzschober (1410 m)
     

Der Anstieg auf den Kreuzschobergipfel dauert ab Parkplatz Hofbauer 1,5 -2 Stunden. Von der Hütte aus geht es direkt hinauf zum Gipfelhang. Entweder bleibt man auf der Gipfelschneise oder man nimmt die Spur, die in Anstiegsrichtung links im Wald zum Gipfel hinaufführt. Dort sollte man etwas rasten und dann mit Genuss diesen Schitourenklassiker in Angriff nehmen.

 

Der bis oben bewaldete Gipfel bietet zwar nur eine geringe Aussicht Richtung Rax und Schneealpe, die Gipfelschneise jedoch, das erste "Highlight" der bevorstehenden Abfahrt. Mancher kehrt auch nochmals kurz in der Kaarlhütte ein, bevor die restliche Abfahrt in Angriff genommen wird, die sich je nach Schneelage im Bereich der Anstiegsspur bewegt.

 

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