Karlgraben-Schitour

 

An einem föhnigen Spätwintertag bei etwas spärlicher Schneelage (Winter 03/04) Aufstieg vom Preiner Gschaid zum Karl Ludwighaus.

Hier beim Queren des Karlgraben im oberen Teil des Schlangenweges.

Die Einfahrt von oben (Einsattelung in Bildmitte) noch gut fahrbar, die Querung des Schlangenweges jedoch  ist schon stark ausgeapert. Der Aufstieg von ca. 700 Hm zum K. Ludwighaus dauert etwa 1,5 Stunden.

   
   
Einfahrt in den Karlgraben nach der aperen Stelle am Schlangenweg.

Im Hauptgraben sehr tiefer und stark zerfurchter, sumpfiger Schnee. Als Alternative bietet sich einer der Nebengräben an, der wesentlich kompakteren und leichter fahrbaren Schnee aufweist.

   
   

Ein weiteres Ausweichen nach links bringt noch schönere Hänge mit gutem Firnschnee auf fester Unterlage. Der Fahrgenuss wird abrupt unterbrochen, als sich aus der Predigtstuhlwand ein mittelgroßes Schneebrett löst, durch den Kleinen Karlgraben direkt auf mich zukommt und auch den unteren Teil dieses Grabens unfahrbar macht.

   
   

Im unteren Teil des Grabens wird die Schneedecke schon merklich dünner, dafür aber kompakter. So ist auch der Slalom zwischen Wurzelstöcken, Latschen und Steinen leicht zu bewältigen. Im Bild gut sichtbar die (ziemlich) alte Trasse eines Schleppliftes, der den sogenannten Lärchenhang erschlossen hatte. Über diesen Hang, zum Teil schon verwachsen, kann man,  knapp unterhalb des Kantnersteiges hinüberquerend, den aperen Stellen im unteren Bereich des Siebenbrunnerkessels ausweichen.

   
   

Das Waxriegelhaus: oftmals Endstation einer schönen Raxtour oder Zuflucht bei Schlechtwetter, wenn man ab Erreichen der Raxhochfläche sich nur mehr kriechend fortbewegen konnte. Bei Anstiegen über den Waxriegelkamm zum Trinksteinsattel und weiter zum Habsburghaus oder über Göbl Kühnsteig zur Neuen Seehütte kann man beim  Waxriegelhaus nicht vorbeigehen.

 

   
   

Rückblick zum Siebenbrunnerkessel und zur Predigtstuhlwand

Ab hier geht es auf einer unpräparierten Piste, aber meist gut ausgefahren, im Frühjahr oft nur mehr auf schmalen Schneebändern am Waldrand hinunter zum Ausgangspunkt Preiner Gschaid.

   

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