Kreuzberg - Speckbacherhütte

(Schitour Flackl - Variante)

 

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Gasthof Flackl (548 m)

 

Aufstieg zu Stojerhöhe

     

Vom Gasthof Flackl in Reichenau, eigentlich ein gepflegtes Seminarhotel mit guter Infrastruktur und moderaten Preisen, auf einer Hofzufahrtsstraße gerade hinauf bis zu einer Rechtskehre. Dort links über einen kleinen Steg auf die andere Grabenseite und auf Markierung blau hinauf zur Stojerhöhe.

 

Nach Erreichen der Stojerhöhe steigt man auf  dem rot markierten Waldweg  über Kasbichl und Quellenhof, der zugleich auch der obere Teil der Abfahrt ist - wie auch bei der Kreuzbergüberquerung - durch den Wald hinauf zur Speckbacherhütte.

     

 

Speckbacherhütteam Kreuzberg (1094 m)

 

"Erste Speckbacherhütte"

     

Das erste Schutzhaus "die Speckbacherhütte" stand auf der Loswandblösse der Raxalpe am Ausstieg der Teufelsbadstube. Die 1907 eröffnete Schutzhütte wurde jedoch zwecks Reinhaltung des Quelleinzuggebietes der Ersten Wiener Hochquellenwasserleitung auf behördliche Veranlassung 1927 abgetragen..

 

In Chroniken kann man lesen, dass möglicherweise Camillo Kronich, der geschäftstüchtige Hüttenwirt des Ottohauses, seine Hände dabei im Spiel hatte. Die jetzige Speckbacherhütte mit Zufahrtsstraße, im Sommer verkehrt auch ein Postbus, ist ein gemütlicher Berggasthof mit guter Bewirtung.

     

 

Obere Wiesenhänge

 

Blick zurück Richtung Stojerhöhe

     

Der erste Teil der Abfahrt zurück zum Gasthof Flackl führt wie bei der  Kreuzbergüberquerung über den Waldweg, der wie wir bei dieser Phototour erleben mussten, nicht immer fahrbar ist. Es ist reichlich Schnee notwendig, um auf diesem mit Steinen und Wurzeln gespickten Weg Fahrfreude erleben zu können. Erst die unteren Wiesen sind auch bei wenig Schnee meist fahrbar.

 

Ab der Stojerhöhe trennen sich die Wege. Die Route der Kreuzbergüberquerung führt nach kurzem Gegenanstieg über freie Wiesen mit geöffneten Zäunen direkt hinunter nach Reichenau. Auf der gelben Markierung gelangt man, größtenteils den Sommerweg verfolgend, wieder zurück zum Ausgangspunkt, dem Gasthof Flackl.

     

 

Folgt man bei der Abfahrt der gelben Markierung, so kann man auf den oberen Wiesenhängen die Durchschlüpfe des Sommerweges benutzen. Am Ende der großen Wiese oberhalb des untersten Gehöfts beginnt jedoch der Stacheldrahtdschungel. Ich will hier bewusst keine Routenvorschläge anführen, da keine Klarheit darüber besteht, ob die Befahrung des Schlusshanges nicht als Besitzstörung angesehen werden kann. Man kann jedoch die letzten knappen zehn Minuten die Schier auch auf dem Wanderweg hinunter tragen.

Alle hier angeführten Routen sind aber als Wanderrouten problemlos zu begehen. Der Kreuzberg ist ein wunderbares Wandergebiet

Schlusshang beim untersten Gehöft

   

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