Blaue Grotte

Blaues Meer und bunte Fischerboote

 

Von den beiden Steinzeittempeln von Hagar Qim und Mnajdra kann man zu Fuß über die Anfahrtsstraße und dann über eine Stichstraße in einer halben Stunde leicht hinunter zur Blauen Grotte pilgern. Zwischen Oleanderbüschen und den typisch maltesischen Terrassenkulturen erreicht man schnell zuerst den Parkplatz von "Blue Grotto" und eine Aussichtsplattform.   

Maltesische Fischerboote

   

Von dieser Aussichtsplattform am Beginn der Stichstraße hat man schon einen wunderbaren Tiefblick in die Bucht, in der die unzähligen Grotten liegen. Dann jedoch geht es über die asphaltierte Straße steil hinunter zum Meer, eine Kehre kann man jedoch über einen alten Karrenweg abkürzen. Einige Bars, Kaffehäuser und Restaurants bieten nach dem anstrengenden Abstieg die Möglichkeit, sich vor der Bootsfahrt zu stärken.

 
   

Die Bucht der Blauen Grotten

 

Unterhalb vom unteren Parkplatz und den Tavernen liegt eine enge, kleine Bucht, in der die typisch bemalten Fischerboote ankern. Von hier fahren die Fischer mit den Touristen hinüber zur "Blue Grotto", einer Serie von Brandungshöhlen in der benachbarten Bucht. Bei ruhigem Wetter fährt das Boot dicht an den Felsen oft tief in die Grotten hinein. Das kristallklare Wasser und das Farbenspiel des Lichts bei Sonnenschein besonders am Vormittag ermöglichen gute Photos von dieser Naturschönheit Maltas.

Badegrotte im Vormittagslicht

   

Acht bis zehn Personen fahren in einem Boot. Im Verlauf dieser Bootsfahrt, die eine halbe Stunde dauert, kann man bei sommerlichen Temperaturen auch zwischen den Felsen wie in einem Pool schwimmen. Der Boden dieser Becken besteht oft aus feinem, weißen Sand, was den Kontrast zu den verschiedenen Blautönen des Wassers noch verstärkt.

 
   

Durchgangshöhle

 

Gegen Ende des Tages, wenn man nach ausgiebiger Rast in den Tavernen noch einmal hinunter zur Bucht und den Fischerbooten wandert, sieht man die Fischer an der Arbeit. Nicht mehr verwendete Boote werden über eine Schleifbahn hinauf zu den Bootshäusern gezogen, andere werden nach Abzug der Touristen aufgetankt und für die abendliche Ausfahrt zum Fischen vorbereitet. Ist man zu spät dran, das beobachten zu können, wird man wohl auch dem Taxifahrer glauben, dass kein Bus mehr nach Valetta fährt, und sich zumindest, um den Anstieg hinauf zur Haltestelle am Parkplatz "Blue Grotto" zu ersparen, dorthin oder noch besser in die nächste Ortschaft führen lassen.

Vorbereitung für den abendlichen Fischfang

 

 

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