Land und Leute

Karge Landschaft und Oldtimerbusse

 

Bei einem Kurzurlaub auf Malta kann man leicht ins Schwitzen kommen. Auf der Insel wird links gefahren, und mit einem Leihfahrzeug unterwegs zu sein, fällt aufgrund der zum Teil hohen Verkehrsdichte und der rasanten Fahrweise der Malteser bereits unter Abenteuer. Da aber Taxis eher teuer sind, ist man somit auf das an sich gute Netz der Linienbusse angewiesen.

Oltimerbus

   

Mit den Oldtimerbussen, oft im Renntempo, durch die engen Straßenschluchten der Dörfer zu brausen, ist zwar auch abenteuerlich, aber sicherer als im Leihauto. Wer jedoch nicht direkt in der Hauptstadt Valetta wohnt, hat  leider den Nachteil, auch zu nahe liegenden Destinationen fast immer über den Busterminal in Valetta fahren zu müssen, da alle Linien von dort sternförmig ausgehen.

 
   

"Wilder Ritt" durch Mosta

 

Die kleine Inselgruppe zwischen Afrika und Europa, Rest einer ehemaligen Landbrücke, ist ein steiniges Karstland ohne Flüsse und mit nur wenigen Süßwasserquellen. Im Südteil der Insel fallen felsige Kalkplateaus steil ins Meer ab, die nördlichen Teile im Bereich der Hauptstadt sind flacher und durchgehend verbaut. Durch jahrhundertlangen Raubbau ist die Vegetation sehr spärlich, die Insel ist ziemlich entwaldet, und nur im Winter zeigt sich Malta in seiner Blütenpracht.

Blick zur St Pauls Bay

   

Ein ehemaliges Jagdschloss des Johanniterordens, jetzt integriert im Selmun Palace, einem "Vier Sterne"-Hotelkomplex auf dem Felsrücken zwischen der St. Pauls und der Mellieha Bay. Hier zu logieren hat die Vorteile einer ruhigen Lage, Rad- und Wandertouren und Baden in der Mellieha Bay sind gut zu organisieren, und auch der Fährhafen nach Gozo und Comino ist nicht weit. Die Erkundung der Hauptinsel Malta hingegen ist mit öffentlichen Verkehrsmittel etwas mühsam.

 

 

 

Jagdschloss des Johanniterordens

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