Mont Blanc  4 807 m        August 1998

 

Auffahrt von St. Gervais/Le Bains mit der Tramway du Mont-Blanc bis zur Endstelle Nid´ Aigle und Aufstieg zur Schutzhütte Tete Rousse.

 

Wegen der total überfüllten Gouterhütte müssen wir hier nächtigen und morgen sehr früh die gesamten 1 650 Höhenmeter zum Gipfel aufsteigen.

 

Sorge macht uns die 600 m hohe und total ausgeaperte Wand - die Rinne links war einmal das große Eiscouloir - über die wir um 2 Uhr früh mit Stirnlampen  zur Gouterhütte hinaufsteigen müssen.

Die Sorge war unbegründet; mit etwas Orientierungshilfe eines französischen Bergführers, der  mit seiner Gruppe auch die lange Etappe gehen musste, fanden wir sofort den Einstieg. Ansonsten war der Aufstieg über die Felsrippe kein Problem. Nach Anlegen der Eisgeräte bei der Gouterhütte ging es weiter hinauf auf den Dome du Gouter, wo wir bei Tagesanbruch schon einen atemberaubenden Blick zur Vallothütte und auf den Bossesgrat hatten.

   

Die Erstbesteigung des Montblanc -höchster Berg der Alpen und Zentraleuropas - gelang den französischen Alpinisten Jacques Balmat und Michel Paccard am 8. August 1786. 

 

 

 

Nach der Vallothütte (Biwakschachtel) stellt sich der Grat auf. Durch die Frontalansicht schaut der Weg kürzer aus, als er in Wirklichkeit ist. Noch 450 Höhenmeter trennen uns vom Gipfel und sie erfordern noch zuletzt einiges an Kraft.

   

Die letzten Höhhenmeter vor dem Gipfel. Der Grat wird noch steiler und teilweise sehr schmal. Trotz unserer guten Vorbereitung am Wiesbachhorn und am Gran Paradiso merken wir die Höhe und ein kräftiger Wind bläst uns fast aus der Spur.

   

Wieder am Mont Blanc, mit 4 807 m der höchste Punkt Zentraleuropas.

Diesmal mit Petra und Charlie.

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