Dürre Wand (NÖ)

Schober (1213 m)

Im Schatten des Schneebergs

Von der Wasserfallhütte - Sebastianhütte (Sonnleiten - Losenheim)

 über den Wasserfallweg und Mamauwiese zum Schober

 

Wasserfallhütte - Sebastianhütte

 

Am Weg von Puchberg am Schneeberg nach Losenheim zweigt in der Siedlung Sonnleiten rechts eine kleine asphaltierte Straße zum Wasserfallwirt ab. Diese Gaststätte  wurde schon vor ca. siebzig Jahren als kleine Jausenstation errichtet. Im Jahr 1998 trug man im Zuge des Umbaus ein ca. 200 Jahre altes Holzhaus aus der Steiermark ab und integrierte es originalgetreu  als "Sebastianhütte" im Gebäude des Wasserfallwirts.

 

Wasserfall - Sonnleiten (Losenheim)

 

Nur wenige Minuten geht man von der gemütlichen Wasserfallhütte zum Sebastian-Wasserfall, wo es auch einige zwar kurze, aber sehr  interessante Kletterrouten gibt, die Toprope gesichert werden können. Für Wanderer gibt es in Anstiegsrichtung links den Wasserfallweg, felsig und bisweilen rutschig, oder rechts einen leichteren Weg hinauf in Richtung Mamauwiese.

 

Berghaus Mamauwiese

 

Nach Vereinigung beider Zustiege am "Römerweg" (Forststraße) geht es, nicht mehr so steil, hinauf zur Mamauwiese. Am Ende des Fadengrabens ereicht man nach einer knappen Stunde ab dem Wasserfallwirt die auf knapp 1000 m liegende große Almwiese und in weiteren 10 Minuten  nach einer Linkskurve der Forststraße das Berghaus Mamauwiese.

 

Mamauwiese

 

Zurück zur Linkskurve und links auf markiertem Weg weiter Richtung Schober und Öhler. Beim Aufstieg auf einen flachen Sattel hat man zurückschauend den Schneeberg direkt vor sich und kann bei entsprechendem Licht viele Routen auf der Nordseite des höchsten Berges Niederösterreichs deutlich erkennen. Dann geht es flach bergab Richtung Schoberkapelle.   

 

Schober (1213 m)

 

Nach einem kurzen Waldbereich geht es einige Minuten halblinks hinunter und dann, nach einer Wegkreuzung, links kurz aufsteigend zur Schoberkapelle. Unmittelbar danach beginnt am Waldrand der Hans Linhart Steig. Viele Routen im Gebiet der Dürren Wand sind alte Wallfahrtswege. Über die nach sagenhaften Bergelfen benannte „Mumenwiese“ führen der uralte Römerweg und der Burgenländische Pilgerweg nach Mariazell.

 

Beginn des "Hans Linhart Steigs"

 

Auf den ersten Metern des Hans Linhart Steigs geht es, noch leicht steigend, idyllisch dahin. Bald aber zeigt es sich, dass die 250 Höhenmeter erkämpft werden müssen. Leichter Hochnebel fällt ein und, obwohl der Steig durchgehend gut mit gelben Markierungen versehen ist, sind im Bereich von Waldschäden im schon steileren Teil einige mühsame Umgehungen notwendig.

 

 Steiler Mittelteil des "Hans Linhart Steigs"

 

Allmählich wird es felsiger, und der Steig wechselt von der Nordseite hinüber nach Süden und schlängelt sich über leichte Schrofenstufen hinauf zur Grathöhe. Dann wird es etwas flacher, und etwas auf- und absteigend gelangt man doch noch überraschend schnell zum zweithöchsten Punkt der Dürren Wand. Der höchste Punkt des Bergzuges, etwas im Schatten der Hohen Wand stehend, gipfelt im Katharinenschlag (1222 m).

 

Durch die letzten Hochnebelschichten

 

Die Dürre Wand bietet jedoch eine Möglichkeit, die auf der Hohen Wand aufgrund der Mautstraße, der vielen Schutzhäuser und Hütten, Freizeitangebote und des Naturparks nicht vorhanden ist, nämlich eine ungestörte Weitwanderung. Über die Gauermannhütte, Katharinenschlag, Öhler, Schober und Mamauwiese bis hinüber zum Fadensattel zum Almreserlhaus und zur Edelweisshütte am Schneeberg.

 

Gipfelkreuz Schober (1213 m)

 

Nach 1,5 bis 2 Stunden ab der Wasserfallhütte, je nach Wegwahl im Bereich des Wasserfalls und der entsprechenden Kondition im steileren Anstieg hinauf zum Schober, steht man schon am bewaldeten Gipfel mit seinem kleinen Gipfelkreuz. Abstieg wie Anstieg, nach der Mamauwiese kann man jedoch, auf der Forststraße bleibend, auf dem "Römerweg", den großen Schildern "Wasserfallwirt" folgend, zwar um einiges länger, aber Knie schonender zum Ausgangspunkt zurückwandern.

 

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