Wallfahrtsweg

Eisenstadt - Loretto

Winterliche Überschreitung des Leithagebirges (Leithaberge)

 

Franziskanerkirche - Eingang Schlosspark
 

Das Leithagebirge ist reich an Wander- und Wallfahrtswegen. Der Burgenländische Pilgerweg 10 beginnt in Eisenstadt und führt über das Gebirge nach Loretto. Als Ausgangspunkt ist der Platz vor der Franziskanerkirche, unweit der Fußgeherzone, zu empfehlen. Dazwischen gibt es am Weg keine Stützpunkte.

 
Aufstieg zum Schönen Jäger
 

Durch die Bögen der alten Stadtmauer erreicht man den Schlosspark. Schon am oberen Rand des Schlossparks beim ehemaligen Lindenstadion beginnt die gelbe Markierung. Nach einem kurzen Stück Straße am Feiersteig zweigt der gelb markierte  Weg, Tafel "Schöner Jäger", links ab Richtung Wald.

 
Gräben und Hohlwege
 

Zuerst noch am Rand von Weingärten, dann beginnen im Waldbereich die üblichen Hohlwege. Bei dieser Wintertour hat das Leithagebirge die zu dieser Jahreszeit übliche durchgehende Schneedecke. Die Steigspuren und Fahrspuren auf den Forststraßen sind vereist, daneben stapft man im Bruchharsch. Im Frühling muss man hingegen mit oft tiefem Morast rechnen.

 
Alte Grenzsteine
 

Knapp vor dem "Schönen Jäger" häufen sich die alten Grenzsteine, einige stehen sogar abseits der üblich begangenen Wege. Oben beim "Schönen Jäger "auf einer länglichen Lichtung, hier gab es in früheren Zeiten ein beliebtes Ausflugsgasthaus, endet die gelb markierte Route. Wenige Meter am Rücken links auf der Forstraße, dann zweigt rechts, rot markiert, der Weiterweg nach Loretto ab. Die etwa restlichen zwei Drittel des Weges nach Loretto, sind auch schmälere Waldwege bzw. Steige mit flachen Abschnitten und kleinen Gegensteigungen.

 
Gröbere Wildschweinaktivitäten
 

In Mitteleuropa entwickeln Wildschweine die höchste Bestandsdichte in Laub- und Mischwäldern, so auch im Leithagebirge. Sie durchwühlen bei der Nahrungssuche den Boden und verwüsten auch bisweilen die Wanderwege. Im Frühling zwischen die Bache und ihre Frischlinge zu kommen, ist nicht ratsam. Weibchen verteidigen ihre Jungtiere energisch, dabei kann es auch zu Angriffen auf Menschen kommen.

 
Am Waldrand vor Loretto
 

Wanderungen im bzw. über das Leithagebirge haben immer einen besonderen Reiz. Im heißen Hochsommer sehr Schweiß treibend, im Winter bei tiefem Schnee oft anstrengend, im Frühling besonders idyllisch, wenn oft auch bisweilen in tiefem "Geläuf". Hier am Waldrand bei der "Esterhazyschen Waldrandsiedlung" beginnt die Asphaltstraße hinunter nach Loretto.

 
Loretto - Basilika
 

Die Geschichte des Wallfahrtortes Loretto geht zurück bis in das 17. Jh. In der 1720 vollendeten Basilika des Wallfahrtsortes wird eine Schwarze Madonna verehrt. Das Gnadenbild ist eine Kopie der Schwarzen Madonna des Namen gebenden italienischen Marienwallfahrtortes Loreto.

Diese gute 10 Kilometer lange Tour dauert, je nachdem, ob man sportlich oder besinnlich unterwegs ist, und auch abhängig von Witterung und Wegbeschaffenheit, 2,5 bis 4 Stunden. Unterhalb der Basilika und des Großen Angers steht am "Hauptplatz" der Pilger Gasthof Graf, der zur Rast einlädt.

Empfehlenswert für diese Tour ist trotz eindeutiger Markierungen neben entsprechendem Proviant eine gute, möglichst aktuelle Karte (ÖK 1 : 50 000), oder mehrere Ausdrucke der Amap Karte desselben Maßstabes (siehe unten).

Mit Leithagebirge 1, Leithagebirge 2 und Leithagebirge 3 kombiniert, kann man sich, wenn man an die Schmerzgrenze gehen will, auch extreme Weitwanderungen zusammenstellen, wie z.B. von Bruck an der Leitha nach Müllendorf oder Hornstein.  Stützpunkte sind jedoch "am Berg" auf der ganzen Strecke nur der Wilde Jäger (Öffnungszeiten beachten!) am Stotzinger Berg und die Gloriette oberhalb von Eisenstadt.

Österreichische       Karten

Auf das Amap online Symbol klicken! Nach Eingabe eines geographischen Namens kann die dazugehörige Österreichische Karte in verschiedenen Maßstäben abgerufen werden.

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